Sardinien

Sardinien

Sardinien. S A R D I N I E N. Girls, ich sage euch: ich bin verliebt. Zutiefst verliebt und ich habe nicht damit gerechnet.

Im Mai 2019 ging die Reise los. Ganz ohne Erwartungen. Flug war gebucht. Sowie zwei Nächte Hotel und ein Airbnb-Appartment direkt im am Meer. Nachdem ich sage und schreibe von meiner Wohnung im Wedding bis zum Flughafen Schönefeld, dieser Beleidigung eines Flughafens, ganze eineinhalb Stunden gebraucht habe, lagen die Nerven bereits blank. Mit Hilfe eines Whiskeys und lauter Musik auf den Ohren kam die Vorfreude langsam zurück.

Dies war nicht das erste Mal, dass ich alleine reise. Ich habe tatsächlich Gefallen daran gefunden. Nach anfänglichen Berührungsängsten und einigen seltsamen Abendessen alleine in Restaurants kamen immer mehr Punkte hinzu, die mich letztendlich vom Alleinreisen überzeugt haben. Viele Nennen als Vorteil beispielsweise, dass man sehr viel leichter neue Leute kennenlernt. Für mich als Eremit natürlich etwas, das ich unbedingt vermeiden wollte. Doch was ich sehr zu schätzen gelernt habe ist, dass Menschen einem anders begegnen. Anders auf einen zugehen. Sei es der Kellner im Restaurant, der Ticketverkäufer für die Bootstour oder die Stewardess im Flugzeug. Allesamt zwar mit zaghafter Neugier, doch sehr umsichtig und unaufdringlich. Wenn mir danach war habe ich Gespräche zugelassen, die zumeist dann überraschend ehrlich und intim waren.

Nur war ich auf Sardinien. Im Mai. Durchschnittlich 23 Grad, acht Sonnenstunden und 18 Grad Wassertemperatur. Und vor allem: kaum eine Menschenseele. Auch an den Cafés und Restaurants merkt man, dass sich alle noch in der Vorbereitung auf die Saison befinden. Ein erwartungsvolles Treiben herrscht an der Promenade. Wenn ich alleine reise, dann mit Mietwagen. Ich liebe es, ziellos umher zu fahren. Dinge zu entdecken. Irgendwo anzuhalten und dann die Umgebung weiter zu Fuß zu erkunden. Da jeder Tag ein absoluter Traum war und einige Überraschungen barg erzähle ich euch nicht alles, sondern von meinem eindrücklichsten Erlebnis.

Capo Testa liegt wenige Kilometer vom nördlichsten Punkt Sardiniens. Nicht nur der Leuchtturm ist sehenswert, am meisten haben mich die vom Wind und den sogenannten Tafoniverwitterung beinahe außerirdisch geformten Granitfelsen beeindruckt. Sehr schnell habe ich mich vom vorgezeichneten Weg abgewandt und bin in die Felsenformationen rein.

Stundenlang bin ich durch die Formationen gewandert. Habe mich gefühlt wie eine Mischung aus Ronja Räubertochter und Leelo aus dem Fünften Element. Dieser Ort ist nicht von dieser Welt. Eine ganz besondere Energie geht von ihm aus und hat mich nachhaltig beeindruckt. Auch jetzt ein Jahr später kann ich noch von den Gefühlen und Erinnerungen zehren.

Wie versprochen hier auch meine persönliche Liste der Must-Haves, die in jedes Gepäck gehören:

  • Reisepass
  • Kreditkarte
  • ganz ehrlich – das wars! Also natürlich ein paar Klamotten-Basics. Aber alles andere kann man kaufen.

Seid einfach offen. Traut euch. Haltet die Augen offen und lasst euch auf den Ort, an dem ihr seid ein. Solltet ihr Fragen haben dürft ihr uns natürlich jederzeit gerne über unser Kontaktformular kontaktieren. Wir freuen uns immer über Feedback, Kommentare oder Fragen.

Eure Female-Journey-Girls

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