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OUR JOURNEYS

Hello Girls!

Welcome to The Female Journey – Not just another travel blog.

Als Frau alleine reisen? Klar geht das. Wir stellen euch einige Reiseziele vor und sagen euch, was auf keinem Fall in eurem Reisegepäck fehlen darf. Außerdem zeigen wir euch wie man auch mit wenig Geld das meiste aus seinem Urlaub heraus holt. Los geht es!

Amerika

Zusammen mit meiner Familie habe ich im Sommer 2019 eine der aufregendsten Reisen erlebt Ein dreiwöchiger Roadtrip durch Nordost Amerika und ein kleiner Teil Kanadas. Auf unserer Route waren Städte wie Philadelphia, Washington D.C, Toronto, Ottawa, Montreal, Boston und als Abschluss  New York. Aber auch der Seneca Lake, die Niagara Fälle, White Mountains oder Cape Cod waren Stopps auf unserer Reise. So hatten wir etwas Abwechslung von den großen Städten und die etwas ruhigeren, aber wunderschönen Orten sehr genossen. Begonnen und geendet hat alles am JFK Flughafen in New York, dies war am günstigsten, was die Flüge betrifft. Mit einem Mietwagen sind wir dann gestartet. Manche Unterkünfte in den großen beliebten  Städten hatten wir schon im Voraus gebucht, andere aber auch  spontan am gleichen Tag, sowie nach dem typischen Roadtrip Lifestyle. Wir waren an keinem Ort länger als 3 bis 4 Nächte. An manchen auch nur eine, aber so konnten wir in der kurzen Zeit möglichst viel sehen.  

Ich kann gar nicht sagen was oder welche Stadt am schönsten war, den jeder Ort hatte seinen ganz  eigenen Charme! Aber natürlich werde ich euch die besten Spots und meine schönsten Erinnerungen nicht vorenthalten. 

In Philadelphia zum Beispiel solltet Ihr euch nicht die Independence Hall entgehen lassen, besonders wer sich für die amerikanische Geschichte interessiert. Auch ein kleiner Spaziergang zum Fluss ist perfekt, um sich die Hippen und typisch amerikanischen Straßen anzuschauen. Kleiner Food Tipp von mir: ein Philly Cheese Sandwich im ReadingTerminal Market, sogar Barack Obama ist ein Fan!  

Washington war einer der interessantesten Städte, es gibt soviel zu  sehen dort. Von dem weißen Haus, über die National Mall, das Capitol bis hin zu spannenden FBI oder Space Museen. Am aufregendsten war für mich den Independence Day mit unzähligen Amerikanern in Washington zu   feiern. 

Was man einmal in seinem Leben besucht haben muss, sind definitiv die Niagarafälle. Es ist einfach ein unfassbar tolles Erlebnis. Mein Tipp hier wenn ihr aus der Nähe die Fälle bestaunen wollt, Investiert euer Geld lieber in die Behind The Falls Tour, damit kommt man sogar näherer ran, als mit dem Schiff und kann sich das Spektakel solange anschauen, wie man möchte. Allerdings darf man sich in ganz Niagara Falls nicht auf Natur pur einstellen, sondern eher auf Massentourismus. 

Eine meiner Favoriten war in jedem Fall Toronto. Einen Tag vorher haben wir ein unfassbar tolles Apartment direkt mitten in der Stadt in der 29. Etage über Bookin.com gebucht.  Von dort aus konnte man alles prima zu Fuß erkunden. Man kann auch hier so viel in dieser Stadt erleben, zum Beispiel den CNN Tower zu besuchen, oder einfach die Küste und Innenstadt erkunden, und dabei tolle Spots entdecken, sowie die Kultur kennenlernen. 

Zur Abwechslung, haben wir einen Stopp an der Ostküste Cape Cod gemacht, was mich ein bisschen an die Nordsee erinnert hat. Ein Ort zum runterkommen, nach dem ganzen Städte trubel. Ein ganz besonderes Highlight hier ist eine Whale Watching Tour.  In der Küste von Cape Cod sind nämlich unzählige Wale zuhause. Mit einem erfahrenen Team kann man dann aufs Meer fahren, und mit ganz viel Glück, Wale in freier Wildbahn sehen.  

Zum Schluss muss ich aber noch von New York erzählen. Die Klassiker wie Time Square, Freiheitsstatur, Brooklyn Bridge, Central Park, 9/11 Memorial oder 5th Avenue werden nie langweilig und muss man mal gesehen haben. Was mir besonders gut gefallen hat und noch relativ neu ist, ist der High Line Park. Welches ein neu angelegter Park auf einer alten U-Bahn Strecke ist, dieser führt durch einen kleinen Teil New York’s.  

Kleiner Tipp:  um die Freiheitsstatur zu sehen reicht es vollkommen mit der Staten Island Farry dran vorbei zu fahren, zudem hat man eine perfekte Aussicht auf die Skyline. Die Fähre ist ganz kostenlos.

 Ein unvergesslicher Abend war das Open Air Kino in dem Brooklin Bridge Park. Klingt erstmals nach nichts Neuem, aber die Kino Leinwand ist vor dem Hudson River, an der Promenade aufgebaut, wenn man also links neben die Leinwand guckt, sieht man die Freiheitsstatur und rechts die Skyline New York’s. Außerdem ist dort für super gutes Essen gesorgt.

 Am letzten Abend haben wir uns noch spontan ein Broadway Stück angesehen. Da gibt es an verschiedenen Orten in New York Ticketoffices, welche die Rest Tickets für fast den halben Preis günstiger verkauft werden. Und ein Musical am Broadway zu sehen ist ein ganz besonderes Highlight. 

Das waren also meine Highlights, die ich nicht so schnell vergessen habe. Die anderen Stopps z.B.  in Montreal oder Boston, waren auch unfassbar toll, aber wenn ich von dem Trip erzähle, sind dass die ersten und schönsten Erinnerungen. Ich kann diesen Trip nur jedem ans Herz legen, und würde ihn selber genauso noch einmal machen.  

Wenn Ihr in die USA reist vergesst auf keinen Fall Geld umzutauschen, falls ihr dort Auto fahren wollt ist es sinnvoll einen internationalen Führerschein zu beantragen. Ihr reist auch viel entspannter, wenn ihr das Urlaubsvisum vorher ausfüllt.  Und dann habt ihr einen sorglosen, aufregenden Urlaub vor euch!  

Sardinien

Sardinien. S A R D I N I E N. Girls, ich sage euch: ich bin verliebt. Zutiefst verliebt und ich habe nicht damit gerechnet.

Im Mai 2019 ging die Reise los. Ganz ohne Erwartungen. Flug war gebucht. Sowie zwei Nächte Hotel und ein Airbnb-Appartment direkt im am Meer. Nachdem ich sage und schreibe von meiner Wohnung im Wedding bis zum Flughafen Schönefeld, dieser Beleidigung eines Flughafens, ganze eineinhalb Stunden gebraucht habe, lagen die Nerven bereits blank. Mit Hilfe eines Whiskeys und lauter Musik auf den Ohren kam die Vorfreude langsam zurück.

Dies war nicht das erste Mal, dass ich alleine reise. Ich habe tatsächlich Gefallen daran gefunden. Nach anfänglichen Berührungsängsten und einigen seltsamen Abendessen alleine in Restaurants kamen immer mehr Punkte hinzu, die mich letztendlich vom Alleinreisen überzeugt haben. Viele Nennen als Vorteil beispielsweise, dass man sehr viel leichter neue Leute kennenlernt. Für mich als Eremit natürlich etwas, das ich unbedingt vermeiden wollte. Doch was ich sehr zu schätzen gelernt habe ist, dass Menschen einem anders begegnen. Anders auf einen zugehen. Sei es der Kellner im Restaurant, der Ticketverkäufer für die Bootstour oder die Stewardess im Flugzeug. Allesamt zwar mit zaghafter Neugier, doch sehr umsichtig und unaufdringlich. Wenn mir danach war habe ich Gespräche zugelassen, die zumeist dann überraschend ehrlich und intim waren.

Nur war ich auf Sardinien. Im Mai. Durchschnittlich 23 Grad, acht Sonnenstunden und 18 Grad Wassertemperatur. Und vor allem: kaum eine Menschenseele. Auch an den Cafés und Restaurants merkt man, dass sich alle noch in der Vorbereitung auf die Saison befinden. Ein erwartungsvolles Treiben herrscht an der Promenade. Wenn ich alleine reise, dann mit Mietwagen. Ich liebe es, ziellos umher zu fahren. Dinge zu entdecken. Irgendwo anzuhalten und dann die Umgebung weiter zu Fuß zu erkunden. Da jeder Tag ein absoluter Traum war und einige Überraschungen barg erzähle ich euch nicht alles, sondern von meinem eindrücklichsten Erlebnis.

Capo Testa liegt wenige Kilometer vom nördlichsten Punkt Sardiniens. Nicht nur der Leuchtturm ist sehenswert, am meisten haben mich die vom Wind und den sogenannten Tafoniverwitterung beinahe außerirdisch geformten Granitfelsen beeindruckt. Sehr schnell habe ich mich vom vorgezeichneten Weg abgewandt und bin in die Felsenformationen rein.

Stundenlang bin ich durch die Formationen gewandert. Habe mich gefühlt wie eine Mischung aus Ronja Räubertochter und Leelo aus dem Fünften Element. Dieser Ort ist nicht von dieser Welt. Eine ganz besondere Energie geht von ihm aus und hat mich nachhaltig beeindruckt. Auch jetzt ein Jahr später kann ich noch von den Gefühlen und Erinnerungen zehren.

Wie versprochen hier auch meine persönliche Liste der Must-Haves, die in jedes Gepäck gehören:

  • Reisepass
  • Kreditkarte
  • ganz ehrlich – das wars! Also natürlich ein paar Klamotten-Basics. Aber alles andere kann man kaufen.

Seid einfach offen. Traut euch. Haltet die Augen offen und lasst euch auf den Ort, an dem ihr seid ein. Solltet ihr Fragen haben dürft ihr uns natürlich jederzeit gerne über unser Kontaktformular kontaktieren. Wir freuen uns immer über Feedback, Kommentare oder Fragen.

Eure Female-Journey-Girls

Prag

Was hast du erwartet, wie war es tatsächlich?

Erwartet habe ich eine Typische Altstadt mit einer Brücke und einem Fluss. Aber als ich dort war habe ich erst gemerkt wie prunkvoll diese kleine Stadt ist. Sie hat voller kleiner Geheimnisse und Insider die kaum einer kennt und auch kaum einer innerhalb eines kurzen Urlaubs alle entdecken kann.

Zusätzlich habe ich nicht mit so vielen Touristen gerechnet. Teilweise war es, besonders zur Sommersaison, total überfüllt und unmöglich in Ruhe zu schlendern. Aber zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist es eine wundervolle Stadt.

Was solltest du vor deiner Reise machen?

Du solltest auf jeden Fall, bevor du nach Prag fährst, schon Geld in der anderen Währung (Tschechische Krone) mitnehmen.

Geheimtipp?

Du solltest unbedingt vor 7:00 Uhr einmal die Altstadt erkunden, gehe auf die Karlsbrücke oder zum Altstädter Ring, die Leere und Ruhe ist unbeschreiblich, es wird sich auf jeden Fall lohnen.

Food?

Typisch für Prag sind die bekannten Trdelnik, ob mit Zucker und Zimt oder mit Eis. Ein perfekter Snack für zwischendurch.

Wer es lieber herzhaft mag dem kann ich Gulasch im Brot empfehlen. Eine Gulaschsuppe die anstelle in einem Teller, in einem Brot serviert wird.

Spartipp?

Wenn ihr eine Schöne Aussicht über Prag haben wollt, dann spart euch den Petrin Turm, da ist es überfüllt und kostet auch noch Eintritt. Stattdessen könnt ihr eine genau so schöne Aussicht auf der Festung von Vyšehrad oder auf der Prager Burg haben. Dazu sind diese Anlagen auch noch kostenlos.

Was solltest du vor deiner Reise machen?

Du solltest auf jeden Fall, bevor du nach Prag fährst, schon Geld in der anderen Währung (Tschechische Krone) mitnehmen.

Davon würde ich dir abraten:

Auf keinen Fall solltest du gegen Mittag/Nachmittag zu den typischen Sehenswürdigkeiten wie das goldene Gässlein, den jüdischen Friedhof oder die Karlsbrücke gehen. Da ist es so überfüllt, das man es kaum schafft auf die andere Seite zu kommen. Schau dir diese Sehenswürdigkeiten lieber früh morgens an.

Iran

Das Flugzeug landet in Tehran. Und das erste To-Do für alle weiblichen Passagiere ist sich den Kopf zu verdecken. Natürlich habe ich ein Kopftuch eingepackt – aber wie binde ich es möglichst schick? Da ich mir bis dato darüber noch keine Gedanken gemacht habe, verknote ich das Tuch unter meinem Kinn und sehe aus wie ein Geschenkpaket.

„Willkommen im Iran!“ – dies war einer der meisten Sätze die ich während meiner Reise gehört habe.

Ausblick auf die Hauptstadt Tehran

Ich bin in einem Land, über das man fast täglich in den Nachrichten liest. Die Menschen dort leben isoliert von der restlichen Welt und ich möchte euch von meinen persönlichen Erlebnissen als Frau im Iran erzählen!

Die Iraner freuen sich über Gäste in ihrem Land und kommen direkt freundlich auf dich zu. In ganz verschiedenen Situationen wird man in spannende Gespräche verwickelt. Die Menschen lieben Neuigkeiten aus dem Ausland, da sie selbst wenig Möglichkeiten haben das Land zu verlassen. Bei den Unterhaltungen musste ich schnell feststellen wie gebildet die Iraner sind. Fragen wie „Du bist aus Deutschland?, Was hälst du von Bismarck?, Wie findest du die Werke von Nietzsche?“ waren nicht unüblich. Die jungen Iraner interessieren sich sehr für Poesie, Philosophie und Politik, weshalb ich auch Erzählungen stundenlang zuhören konnte. Außerdem war ich davor noch nie in einem Land, wo ich mit einer solchen Gastfreundschaft überrascht wurde. Ständig wird man auf einen Tee oder nach Hause zum Übernachten eingeladen. Und aus diesen besonderen Begegnungen sind Freundschaften entstanden! Wir haben gemeinsam über Träume gesprochen, gefühlt, gedacht und getanzt!

Kleidung Im Iran gilt die islamische Kleiderordnung. Auch für Touristen. Für Frauen heißt das, dass in der Öffentlichkeit der Körper bedeckt sein muss. Bis auf das Gesicht, die Hände bis zum Armgelenk und den Füßen muss alles verhüllt sein. Der Po muss zweimal abgedeckt sein und vorne sollte das Oberteil bis zu den Oberschenkeln reichen. Enge Kleidung sollte vermieden werden. Die Teheranerinnen sind extrem modisch und lieben Make-up. Spätestens vor Ort musst du dir also Gedanken machen, was du in der Zeit im Iran anziehen wirst. Daher meine Packliste für Dich damit du bestens vorbereitet bist:

  • Kopftuch. Nimm dir am besten ein einfarbiges Tuch mit, welches du zu allem kombinieren kannst. Die Iranerinnen in den städtischen Wohnräumen nutzen das Kopftuch als stylisches Accessoire oder tragen es ganz locker am Hinterkopf. In den ländlichen Gebieten ist es meist etwas konservativer, sodass du häufig schwarze Kopfbedeckungen sehen wirst. Vor Ort hast du eine Auswahl an vielen verschiedenen Tüchern.
  • Mantel/ Tunika. Ein solches Teil hat mich jeden Tag bekleidet. Somit ist dein Oberkörper komplett bedeckt und drunter kannst du dich „ganz normal“ kleiden. Kombinieren kannst du einen Trenchcoat zu jedem beliebigen Unterteil (Leggings, Hose usw).

Zahlungsmittel Der Iran ist dem internationalen Währungshandel nicht angeschlossen und daher werden EC- und Kreditkarten nicht akzeptiert. Du kannst mit deinen Karten an keinem Geldautomat Geld abheben, noch in einem Geschäft damit bezahlen. Du musst daher genug Euros in bar mitbringen und diese vor Ort in Rial umtauschen. Plane also davor wie viel Geld du in etwa benötigen wirst und tausche in einer der zahlreichen Wechselstuben. Dollar und Euro sind beliebte Währungen und du wirst keine Probleme haben diese umzutauschen. Mein persönlicher Tipp: verteile die Geldmengen und suche dir ein paar Geheimverstecke in deinem Gepäck. Falls dein Rucksack mal abhanden kommen sollte, stehst du nicht ganz blank da. Durch die U.S.-Sanktionen kann der Wert der Währung sich plötzlich verändern. Meist ist es ein Wertverfall- dies ist tragisch für die Iraner aber als Tourist wird das Reisen immer günstiger.

Frausein im Alltag Die Begrüßung zwischen Mann und Frau, insbesondere den Handschlag, gibt es nur bei Personen mit liberaler Einstellung. Es kam nicht selten vor, dass ich in einer Runde von Menschen von einem Mann einfach ignoriert wurde. Stelle euch darauf ein und nehmt es nicht persönlich!

Häufig unterscheidet sich der Lifestyle in der Öffentlichkeit extrem zu dem hinter verschlossenen Türen. Ich habe viele Frauen kennengelernt, die kein Kopftuch zu Hause tragen und sich für Party´s knappe Kleider anziehen.

In Tehran in der Metro gibt es einen separaten Frauenabteil. Logischerweise dürfen hier nur Frauen mitfahren. Im anderen Teil sind überwiegend Männer, es dürfen aber auch Frauen mitfahren. Ich muss sagen, dass ich mich ziemlich wohl in den Frauenabteilen gefühlt habe.

Frauenabteil in der Metro, Tehran
Am Gleis

Unterkünfte Hast du dir schon überlegt wo du während deiner Reise durch den Iran übernachten möchtest? Wenn du die herkömmlichen Plattformen wie AirBnb oder booking.com checkst, wirst du schnell feststellen, dass du hier keine Unterkünfte findest. Das liegt an der dortigen Internetzensur. Das Land ist außerdem vom internationalen Zahlungssystem ausgeschlossen und daher kann man online nicht bezahlen. Da du überall eine große Gastfreundschaft antreffen wirst, habe ich meistens Couchsurfing genutzt. Das ist toll, um mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen und deren Alltag besser kennen zu lernen. Ab und zu habe ich Unterkünfte über eine Suchmaschine gefunden und telefonisch kurzfristig ein Zimmer gebucht.

Geheimtipp Freiheit in der Wüste.

Einer der Sonnenuntergänge

Inmitten einem Land, in dem viel verboten ist gibt es einen Ort der Freiheit: die Wüste. Jedes Wochenende fahren viele jungen Leute hier her, um mit ihren Freunden eine sorglose Zeit zu verbringen. Hier habe ich die „Cool and rich kids“ aus Tehran angetroffen, Unternehmer die aus dem Alltag fliehen möchten und neugierige Iraner, die von der Wüste gehört haben. Wir sind jeden Tag mit Freunden in einem Jeep an eine hohe Düne gefahren und haben uns dort den atemberaubenden Sonnenuntergang angeschaut. Dieser Ort, völlig abgeschieden vom politischen Geschehen, so ruhig und friedlich, lässt dich all deine Gedanken vergessen. An einem Abend haben wir ein Lagerfeuer gemacht, Musik gehört und sind mitten in der Wüste unter dem freien Sternenhimmel ungeplant eingeschlafen. Ob du dich hier an all die Regeln hältst, interessiert niemanden – lass dich einfach von der Umgebung verzaubern!